Prozessverantwortung – Alternativen zum Highlander

Prozessverantwortung - Kann es nur einen geben?

Prozessverantwortung - Kann es nur einen geben?

Herzstück jeder Prozessmanagement-Einführung ist es, Prozessverantwortung im Unternehmen zu implementieren. End-to-end-Prozesse werden identifiziert, ggf. in einem Projekt optimal gestaltet und mit Kennzahlen versehen eingeführt. Spätestens dann werden sie in die Hand eines Prozessverantwortlichen (synonym: Prozesseigner, Prozesseigentümer, processowner)  gegeben. Aber wem? Und was hat er zu tun? Was heißt Verantwortung? Und muss es eigentlich nur EINER sein? Weiterlesen…

Prozesssteuerung mit Officefloor-Management

8. November 2011 3 Kommentare
Regelmäßige Meetings zur Prozesssteuerung

Regelmäßige Meetings zur Prozesssteuerung

Bei meinem letzten Beitrag habe ich von den praktischen Herausforderungen einer richtigen Prozessmessung berichtet. Nun unterstellt, Prozesskennzahlen liegen vor und es erfolgt eine pragmatische Prozessleistungsmessung – Was passiert mit den Prozessdaten?

Vor dem geistigen Auge vieler Prozessmanagement-Experten entwickeln sich bei dieser Frage gleich tolle Prozesscockpits. Diese meist nur durch aufwendige IT-Projekte zu realisierenden Dashboards befriedigen zwar die Informationsbedürfnisse vieler Führungskräfte. Wirklich nützlich sind solche Prozesscockpits aber nur, wenn Prozessmanager mit ihren Prozessteams zeitnah am Ort des Geschehens auftretende Prozessabweichungen korrigieren. Weiterlesen…

Prozessmessung ja, aber richtig!

Prozesscockpits auf dem Vormarsch

Prozesscockpits auf dem Vormarsch

Auf meinem Lenker wird es langsam eng: Zeit, Geschwindigkeit, Puls und Höhenmeter auf meiner Uhr und jetzt auch Streckenverlauf auf meiner iphone-App. Alles Kennzahlen, die ich während meiner Mountainbike Touren nicht mehr missen möchte. Nach der Runde synchronisiere ich dann einfach die Tourdaten mit meinem Heimrechner, um Profile, Trainingsstand und sonstige Reports in Ruhe auszuwerten. Und wenn ich will, kann ich mit nur einem weiteren Klick der „ganzen Welt“ über 1-2-sports, Facebook, twitter, etc. meine sportlichen Aktivitäten transparent machen.

Wenn das so selbstverständlich bei alltäglichen Dingen wie Fahrradfahren funktioniert, warum nicht auch im Job? Prozessmanagement wird täglich zahlenorientierter. Prozesscockpits, Dashboards, Prozesskennzahlen, Prozessmonitoring – Alles Begriffe, die das Herz eines Managers höher schlagen lassen. Ach wäre das nicht schön, permanent über die Prozessleistungen in seinem Unternehmen im Bilde zu sein?

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Abteilung Prozessmanagement auf dem Prüfstand

Chancen und Risiken der Abteilung Prozessmanagement

Chancen und Risiken der Abteilung Prozessmanagement

Vor allem in der Finanzdienstleistungsbranche gibt es schon seit langem Zentralbereiche, die sich auf Aufgaben rund um die Aufbau- und Prozessorganisation spezialisiert haben. In Abteilungen mit Bezeichnungen wie Organisation, Org/IT oder Betriebsorganisation sind Experten angesiedelt, die Prozesse dokumentieren, analysieren und optimieren. In der Industrie findet man mit Abteilungen wie Qualitätsmanagement oder Arbeitsvorbereitung Bereiche mit ähnlichen Jobprofilen. Weiterlesen…

Lust und Frust der Prozessdokumentation

Modell: Ein Abbild der Realität

Modell: Ein Abbild der Realität

In diesem Monat hat unser ibo-Trendforum „Prozessdokumentation-Pflicht oder Kür?“ statt gefunden.  80 zahlende Teilnehmer interessierten sich für dieses Thema.  Mehrfach wurde ich in den Pausen angesprochen, ob ich über den großen Zuspruch überrascht sei. Meine diplomatische Antwort war „ja und nein“. Weiterlesen…

ACM, ECM, STP, MfG, ojemine … Es kommt auf den Prozesstyp an

28. Februar 2011 5 Kommentare

Prozesstypen anhand des Prozessprofils

Agiles Prozessmanagement, Adaptives Case Management (ACM), Dynamic Case Management (DCM), Enterprise Content Management (ECM)  für Ad-hoc-Prozesse oder doch Business Process Management (BPM) für Straight Through Processing (STP)? Keine Angst, ich will mich neuerdings nicht am Buzzword-Bingo beteiligen und nur noch mit Anglizismen um mich schmeißen. Aber was soll man machen, wenn solche Begriffe in der eigenen Fachwelt auftauchen und Gartner und Forrester Research diesen Konzepten die große Zukunft vorhersagen? Da kann ich ja nicht wegschauen.

Im Kern geht es hier um das Thema, das ein Prozess nicht immer so schön vorstrukturiert und statisch abläuft, wie es die klassische Prozessdefinition suggeriert. Aber was heißt schon klassische Prozessdefinition? Je nach Betrachtungsweise kann ein Prozess höchst unterschiedlich definiert werden. (siehe hierzu eine interessante Forumsdiskussion in der Xing-Gruppe BPM GPM). Weiterlesen…

Das sollten Prozessmodellierer können

Bitte hier operieren

Auch das ist eine Art Prozessmodellierung: Ein Tag vor meiner Schulteroperation letzte Woche hat mir der Arzt bei der Vorbesprechung mit einem blauen Edding einen dicken Pfeil auf die linke Schulter gemalt. Am nächsten Tag wusste ich warum. Verschiedene Pfleger, Helfer und Narkoseärzte wussten unmittelbar vor der OP sofort, wie sie mich legen und versorgen mussten (und der Arzt hat später die richtige Schulter erwischt). Eine grafische Prozessbeschreibung wäre  hier wohl  nicht so effizient gewesen. Und auch wenn mich dieser vermeintliche Workaround in der hochtechnisierten OP-Welt zuerst amüsiert hat,  kennen wir nicht solche pragmatischen Hilfen auch in Produktionshallen (gelbe Klebestreifen markieren Stehflächen) oder in Posteingangskörben (rote Ausrufezeichen für wichtige Emails)?

Nach meinem viertägigen Klinikaufenthalt bekam ich zur Entlassung  einen kurzen OP-Bericht mit ausführlicher Nachbehandlungsvorgabe für den Physiotherapeuten und einen ausführlichen OP-Bericht für meinen Hausarzt. Hier ein kleiner Auszug:

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