
Prozessverantwortung - im Team oder Einzeln?
In einer aktuellen Studie der FH Koblenz wurde meines Wissens zum ersten Mal nachgewiesen, dass Prozessverantwortung tatsächlich etwas nutzt. Die “Beweisführung” erfolgte über die Frage, wieviel Zeit für die Korrektur von Fehlern nach Prozessgestaltungen gebraucht wurde. Dabei wurde in Prozessen mit Prozessverantwortlichen deutlich weniger Zeit benötigt als in Prozessen mit anderen Verantwortlichen.
Auch ergab die Studie interessante Ergebnisse zu der Frage aus meinem letzten Blogbeitrag, in welcher Form Prozessverantwortung in den untersuchten Unternehmen geregelt wird. Die Hauptprozessverantwortung liegt demnach bei: Weiterlesen…

Prozessverantwortung - Kann es nur einen geben?
Herzstück jeder Prozessmanagement-Einführung ist es, Prozessverantwortung im Unternehmen zu implementieren. End-to-end-Prozesse werden identifiziert, ggf. in einem Projekt optimal gestaltet und mit Kennzahlen versehen eingeführt. Spätestens dann werden sie in die Hand eines Prozessverantwortlichen (synonym: Prozesseigner, Prozesseigentümer, processowner) gegeben. Aber wem? Und was hat er zu tun? Was heißt Verantwortung? Und muss es eigentlich nur EINER sein? Weiterlesen…

Regelmäßige Meetings zur Prozesssteuerung
Bei meinem letzten Beitrag habe ich von den praktischen Herausforderungen einer richtigen Prozessmessung berichtet. Nun unterstellt, Prozesskennzahlen liegen vor und es erfolgt eine pragmatische Prozessleistungsmessung – Was passiert mit den Prozessdaten?
Vor dem geistigen Auge vieler Prozessmanagement-Experten entwickeln sich bei dieser Frage gleich tolle Prozesscockpits. Diese meist nur durch aufwendige IT-Projekte zu realisierenden Dashboards befriedigen zwar die Informationsbedürfnisse vieler Führungskräfte. Wirklich nützlich sind solche Prozesscockpits aber nur, wenn Prozessmanager mit ihren Prozessteams zeitnah am Ort des Geschehens auftretende Prozessabweichungen korrigieren. Weiterlesen…

Prozesscockpits auf dem Vormarsch
Auf meinem Lenker wird es langsam eng: Zeit, Geschwindigkeit, Puls und Höhenmeter auf meiner Uhr und jetzt auch Streckenverlauf auf meiner iphone-App. Alles Kennzahlen, die ich während meiner Mountainbike Touren nicht mehr missen möchte. Nach der Runde synchronisiere ich dann einfach die Tourdaten mit meinem Heimrechner, um Profile, Trainingsstand und sonstige Reports in Ruhe auszuwerten. Und wenn ich will, kann ich mit nur einem weiteren Klick der „ganzen Welt“ über 1-2-sports, Facebook, twitter, etc. meine sportlichen Aktivitäten transparent machen.
Wenn das so selbstverständlich bei alltäglichen Dingen wie Fahrradfahren funktioniert, warum nicht auch im Job? Prozessmanagement wird täglich zahlenorientierter. Prozesscockpits, Dashboards, Prozesskennzahlen, Prozessmonitoring – Alles Begriffe, die das Herz eines Managers höher schlagen lassen. Ach wäre das nicht schön, permanent über die Prozessleistungen in seinem Unternehmen im Bilde zu sein?
Weiterlesen…

Chancen und Risiken der Abteilung Prozessmanagement
Vor allem in der Finanzdienstleistungsbranche gibt es schon seit langem Zentralbereiche, die sich auf Aufgaben rund um die Aufbau- und Prozessorganisation spezialisiert haben. In Abteilungen mit Bezeichnungen wie Organisation, Org/IT oder Betriebsorganisation sind Experten angesiedelt, die Prozesse dokumentieren, analysieren und optimieren. In der Industrie findet man mit Abteilungen wie Qualitätsmanagement oder Arbeitsvorbereitung Bereiche mit ähnlichen Jobprofilen. Weiterlesen…

Modell: Ein Abbild der Realität
In diesem Monat hat unser ibo-Trendforum “Prozessdokumentation-Pflicht oder Kür?” statt gefunden. 80 zahlende Teilnehmer interessierten sich für dieses Thema. Mehrfach wurde ich in den Pausen angesprochen, ob ich über den großen Zuspruch überrascht sei. Meine diplomatische Antwort war “ja und nein”. Weiterlesen…

Prozesstypen anhand des Prozessprofils
Agiles Prozessmanagement, Adaptives Case Management (ACM), Dynamic Case Management (DCM), Enterprise Content Management (ECM) für Ad-hoc-Prozesse oder doch Business Process Management (BPM) für Straight Through Processing (STP)? Keine Angst, ich will mich neuerdings nicht am Buzzword-Bingo beteiligen und nur noch mit Anglizismen um mich schmeißen. Aber was soll man machen, wenn solche Begriffe in der eigenen Fachwelt auftauchen und Gartner und Forrester Research diesen Konzepten die große Zukunft vorhersagen? Da kann ich ja nicht wegschauen.
Im Kern geht es hier um das Thema, das ein Prozess nicht immer so schön vorstrukturiert und statisch abläuft, wie es die klassische Prozessdefinition suggeriert. Aber was heißt schon klassische Prozessdefinition? Je nach Betrachtungsweise kann ein Prozess höchst unterschiedlich definiert werden. (siehe hierzu eine interessante Forumsdiskussion in der Xing-Gruppe BPM GPM). Weiterlesen…