Monat: April 2010

BPMN 2.0 – der richtige Umgang mit ersten Widerständen

Gleich vorweg klargestellt: BPMN ist aus meiner Sicht gut, notwendig, und der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Und genau deshalb liegt mir der Erfolg dieser Standardnotation am Herzen. Ich sehe aber auch schon, wie sich in den Firmen der Widerstand formiert und wie mit dem Gegenwind umgegangen wird. Und hier befürchte ich, das sich Fehler wiederholen, die bereits in der Vergangenheit dazu geführt haben, dass sinnvolle Standardisierungsmöglichkeiten nicht den dauerhaften Erfolg erzielt haben, den sie verdient hatten. 

Viele der Widerstände gegenüber BPMN äußern sich derzeit auf der Sachebene und werden dann auch prompt von den BPMN-Protagonisten auf der Sachebene bearbeitet. Wird zum Beispiel von den Widersachern moniert, BPMN sei zu komplex für den Fachbereich kommt gleich die Antwort aus der IT, dass das 1. gar nicht so ist und 2. das ja so sein muß, wenn die Prozesse an sich komplex sind. Sachlich mag das ja so stimmen, für eine Akzeptanz der Technik sorgt das nicht. Was sind die wahren Ursachen für die fehlende Begeisterung bei den Betroffenen und wie begegnet man Ihnen sinnvoll?

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Neue Rubrik: “BPM-Unwort des Jahres”

Ich führe hiermit eine neue ständige Rubrik in meinen Blog ein, mit der ich einmal im Jahr das BPM-Unwort des Jahres ausfindig machen will. Allgemein kennt man das Unwort des Jahres  ja bereits seit 1994.  Juroren wählen hier aus Wörtern „aus der aktuellen öffentlichen Kommunikation“, Ausdrücke aus, die „sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise sogar die Menschenwürde verletzen“. Gut, letzteres werden wir im BPM-Umfeld vielleicht nicht finden. Aber die ersten beiden Kriterien möchte ich gleich mal in meine Auswahlkriterien für das BPM-Unwort des Jahres aufnehmen.

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