Prozessmanagement

Chancen der Integration von IKS, Risikomangement, Compliance und Prozessmanagement

IKS, Compliance, Risikomanagement und Prozessmanagement

IKS und Prozessmanagement

Beim näheren Hinsehen gibt es viele Berührungspunkte von Themen wie Internes Kontrollsystem (IKS), Risikomanagement oder Compliance auf der einen Seite und Tätigkeitsfelder des Prozessmanagements wie Prozessoptimierung, Prozessmodellierung oder kontinuierliche Prozessverbesserung (KVP) auf der anderen Seite. Unter dem Akronym GRC  werden in Praxis und Wissenschaft Ansätze diskutiert, wie man die Verflechtungen zwischen den GRC-Disziplinen (Governance, Risk and Compliance) mit den GRC-Komponenten (Strategie, Prozesse, Menschen, Technologie) zielorientiert koordiniert. Da solche umfänglichen Modelle schnell Gefahr laufen, durch ihre Komplexität nicht realisierbar zu werden, konzentriere ich mich im Folgenden ganz pragmatisch auf vier Vorteile, die ich sehe, wenn man Risiko- und Prozessmanagement integriert in Unternehmen gestaltet. (mehr …)

Da ist das Ding: 11. Auflage Praxishandbuch Prozessmanagement

Lager wieder gefüllt

Lager wieder gefüllt

Das hat mich als Prozessmanager schon geärgert, die 10. Auflage war einen Monat lang vergriffen. Aber jetzt ist sie da, die 11. grundlegend überarbeitete Auflage meines Praxishandbuches Prozessmanagement. Heute morgen wurden 8000 Exemplare in unseren Verlagskeller geliefert. Jetzt erklärt sich auch die längere Funkstille hier im blog. In den letzten Monaten habe ich viele neue Themen wie beispielsweise BPMN geschrieben und eine Reihe Themen wie z.B. die Rollen im Prozessmanagement gründlich überarbeitet. Insgesamt ist das Buch nochmals um über 100 Seiten auf nun 605 Seiten angewachsen. Mit 39 Euro ist das Praxishandbuch Prozessmanagement zu einem sehr fairen Preis-/Leistungsverhältnis im Markt erhältlich. Damit Sie genau wissen, was sich alles in der neuen Auflage verändert hat, habe ich im Folgenden einen Auszug des aktuellen Vorworts abgedruckt. (mehr …)

Lean Management – KVP, Kaizen oder Prozessgestaltung?

Durchblick bei Prozessmanagement-Methoden

In Unternehmen begegne ich immer wieder Spielarten von Methoden, die im Kern die Idee von optimalen Prozessen verfolgen. Mal wird in Reinform der Six Sigma Ansatz implementiert, mal werden auf Basis von Lean Management-Prinzipien KVP-Teams etabliert und mal wird Prozessmanagement ganzheitlich eingeführt. Sehr oft wird ein hauseigenes  Konzept entwickelt, dass sich im Sinne eines „best of“ aus verschiedenen Methoden bedient. Dann wird beispielsweise anhand des DMAIC-Vorgehens ein Werkzeugkasten mit Lean- und Prozessmanagement-Techniken konzipiert. Statistische Methoden – eigentlich das Kernstück des Six Sigma Ansatzes – befinden sich interessanterweise meist nicht im Technikenkoffer. Und Rollen werden hausspezifisch benannt und individuell mit Aufgaben und Kompetenzen ausgestattet. Am Ende bekommt die Methode einen attraktiven Namen  und ein optisch ansprechendes Orientierungsmodell. Schulungs-, Kommunikations- und Marketingmaßnahmen flankieren sinnvollerweise die erfolgreiche Einführung des Prozessmanagement-Systems.

Das alles ist nicht ansatzweise verwerflich. Und ich wäre der Letzte, der hier mahnend den Finger hebt und sagt, dass das Ganze nicht methodisch sauber oder die Vorgehensweise gar falsch ist. Der Zweck heiligt die Mittel. Und schließlich habe ich als Berater selbst schon unzählige Male auf diese Weise hausspezifische Prozessmanagement-Methoden entwickelt und eingeführt. Aber: Schwierig wird es immer dann, wenn gleich mehrere prozessorientierte Managementansätze mehr oder wenig unabgestimmt nebeneinander in Unternehmen eingeführt und betrieben werden. (mehr …)