End-to-end-Prozess

Sind Wertschöpfungsprozesse immer auch Kernprozesse?

Kernprozess(e) identifizieren

Kernprozess(e) identifizieren

Doing the right things and doing the things right“ – Immer wieder gerne nutze ich diese von Peter Drucker formulierte Beschreibung von Effektivität und Effizienz.  Sich erst die Gedanken über die richtigen Dinge zu machen, bevor man die Dinge dann richtig macht, ist eine einfache wie elementare Managementweisheit. Sie bringt den Kerngedanken der Strategielehre auf den Punkt: „Konzentriere dich auf das Wesentliche und setze es konsequent um.“ Bezogen auf „mein“ Thema Prozessmanagement heißt das, die Kernprozesse zu identifizieren und diese optimal zu gestalten und durchzuführen. Dann hat man als Unternehmen die wesentlichen Weichen für einen langfristigen Erfolg gestellt. Aber was sind „richtige„, „wesentliche“, „wichtige“ oder „attraktive“ Prozesse? Ist ein Kernprozess das gleiche wie ein Wertschöpfungsprozess oder ein A-Prozess?  Und mit welchen Techniken kann man Kernprozesse identifizieren? Diesen drei Fragenkomplexen gehe ich im Folgenden auf den Grund. (mehr …)

Prozessverantwortung erhöht die Prozessqualität, aber wie?

Prozessverantwortung – im Team oder Einzeln?

In einer aktuellen Studie der FH Koblenz wurde meines Wissens zum ersten Mal nachgewiesen, dass Prozessverantwortung tatsächlich etwas nutzt. Die „Beweisführung“ erfolgte über die Frage, wieviel Zeit für die Korrektur von Fehlern nach Prozessgestaltungen gebraucht wurde. Dabei wurde in Prozessen mit Prozessverantwortlichen deutlich weniger Zeit benötigt als in Prozessen  mit anderen Verantwortlichen.

Auch ergab die Studie interessante Ergebnisse zu der Frage aus meinem letzten Blogbeitrag, in welcher Form Prozessverantwortung in den untersuchten Unternehmen geregelt wird. Die Hauptprozessverantwortung liegt demnach bei: (mehr …)

Prozessverantwortung – Alternativen zum Highlander

Prozessverantwortung - Kann es nur einen geben?

Prozessverantwortung – Kann es nur einen geben?

Herzstück jeder Prozessmanagement-Einführung ist es, Prozessverantwortung im Unternehmen zu implementieren. End-to-end-Prozesse werden identifiziert, ggf. in einem Projekt optimal gestaltet und mit Kennzahlen versehen eingeführt. Spätestens dann werden sie in die Hand eines Prozessverantwortlichen (synonym: Prozesseigner, Prozesseigentümer, processowner)  gegeben. Aber wem? Und was hat er zu tun? Was heißt Verantwortung? Und muss es eigentlich nur EINER sein? (mehr …)

Prozesssteuerung mit Officefloor-Management

Regelmäßige Meetings zur Prozesssteuerung

Regelmäßige Meetings zur Prozesssteuerung

Bei meinem letzten Beitrag habe ich von den praktischen Herausforderungen einer richtigen Prozessmessung berichtet. Nun unterstellt, Prozesskennzahlen liegen vor und es erfolgt eine pragmatische Prozessleistungsmessung – Was passiert mit den Prozessdaten?

Vor dem geistigen Auge vieler Prozessmanagement-Experten entwickeln sich bei dieser Frage gleich tolle Prozesscockpits. Diese meist nur durch aufwendige IT-Projekte zu realisierenden Dashboards befriedigen zwar die Informationsbedürfnisse vieler Führungskräfte. Wirklich nützlich sind solche Prozesscockpits aber nur, wenn Prozessmanager mit ihren Prozessteams zeitnah am Ort des Geschehens auftretende Prozessabweichungen korrigieren. (mehr …)

Abteilung Prozessmanagement auf dem Prüfstand

Chancen und Risiken der Abteilung Prozessmanagement

Chancen und Risiken der Abteilung Prozessmanagement

Vor allem in der Finanzdienstleistungsbranche gibt es schon seit langem Zentralbereiche, die sich auf Aufgaben rund um die Aufbau- und Prozessorganisation spezialisiert haben. In Abteilungen mit Bezeichnungen wie Organisation, Org/IT oder Betriebsorganisation sind Experten angesiedelt, die Prozesse dokumentieren, analysieren und optimieren. In der Industrie findet man mit Abteilungen wie Qualitätsmanagement oder Arbeitsvorbereitung Bereiche mit ähnlichen Jobprofilen.

Es ist also durchaus nicht neu, das für Aufgaben  des Prozessmanagements eigene Stellen oder Abteilungen existieren (ausführlicher Aufgabenkatalog der Abteilung Prozessmanagement hier). Was sich jedoch in den letzten Jahren deutlich verändert hat, ist, dass zunehmend Abteilungen mit der Bezeichnung Prozessmanagement gebildet wurden, die das Thema ganzheitlich unterstützen. Weitere Bezeichnungen dieser Einheit sind BPM-Office, Center of Excellence, Prozessmanagement-Büro oder GPM-Office. Diese Bezeichnungen werden hier synonym zum Begriff Abteilung Prozessmanagement verwandt. (mehr …)

Lust und Frust der Prozessdokumentation

Modell: Ein Abbild der Realität

Modell: Ein Abbild der Realität

In diesem Monat hat unser ibo-Trendforum „Prozessdokumentation-Pflicht oder Kür?“ statt gefunden.  80 zahlende Teilnehmer interessierten sich für dieses Thema.  Mehrfach wurde ich in den Pausen angesprochen, ob ich über den großen Zuspruch überrascht sei. Meine diplomatische Antwort war „ja und nein“. (mehr …)

Prozessmodellierer – Maler, Moderator oder Programmierer?

Prozessmodellierer

Prozessmodellierer in der Praxis

Wer im Prozessmanagement einen Job anfängt, beginnt in der Regel damit, Tage und Wochen lang Prozesse zu modellieren. Das gilt für interne Prozessmanagement-Berater genauso wie für Juniorberater in externen Consultingfirmen. Die Fähigkeit, Prozesse gut abbilden zu können ist die Basisanforderung an jeden Prozessmanagement-Job. Ohne modellierte Prozesse sind alle weiteren Prozessmanagementaufgaben wie Prozessanalyse, Prozessdesign oder kontinuierliche Prozessoptimierung nicht möglich.

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