Nach Corona: Wie wir Dienstleistungsprozesse räumlich organisieren können

Ein Teilgebiet des Prozessmanagements war es schon immer, Abläufe räumlich zu gestalten. Prozessmanagement-Experte Prof. Dr. Guido Fischermanns erwartet in Zukunft einen Mix von verschiedenen Arbeitsorten in End-to-end-Prozessen. eher den Mix von verschiedenen Arbeitsorten in End-to-end-Prozesse als zukunftsweisend. Aber genau diese hybriden Ansätze zu organisieren ist anspruchsvoll. Die vielfältigen Möglichkeiten, Prozesse zukünftig räumlich optimal zu gestalten machen alle Jobs rund um Prozessmanagement wichtiger denn je.

Agiles Prozessmanagement oder wie agil ist das Prozessfenster?

Agil ist zur Zeit in aller Munde, gerne wird jetzt jedes Konzept und Vorgehen mit diesem Adjektiv etikettiert. Auch wenn ich die agilen Prinzipien bei meiner eigenen

Lust und Frust der Prozessdokumentation

In diesem Monat hat unser ibo-Trendforum „Prozessdokumentation-Pflicht oder Kür?“ statt gefunden.  80 zahlende Teilnehmer interessierten sich für dieses Thema.  Mehrfach wurde ich in den Pausen angesprochen,

Prozessmodellierer – Maler, Moderator oder Programmierer?

Wer im Prozessmanagement einen Job anfängt, beginnt in der Regel damit, Tage und Wochen lang Prozesse zu modellieren. Das gilt für interne Prozessmanagement-Berater genauso wie für

Six Sigma – Fallobst war gestern, geht es jetzt an die hoch hängenden Früchte?

Wer diesen Herbst an Apfelbäumen vorbeigekommen ist, hat sicherlich die Unmengen heruntergefallener Früchte bemerkt und ab und zu einen Apfel aufgehoben. Ich musste dann immer

BPMN 2.0 – der richtige Umgang mit ersten Widerständen

Gleich vorweg klargestellt: BPMN ist aus meiner Sicht gut, notwendig, und der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Und genau deshalb liegt mir der Erfolg dieser Standardnotation am

Neulich auf dem Zollamt

Ja, ja, ich bin schon ein bisschen berufskrank, aber wie kann man da weggucken. Hier mal ein private Prozessstory:

Meine Frau hatte vor den Sommerferien erste Schühchen für unser einjähriges Baby im Internet bestellt. Und da sie schön günstig in Kanada waren, hat sie gleich 8 Paar geordert. Damit sind gleich die ersten zwei Jahre unseres Kleinen sowie Geburtstagsgeschenke für andere Babys aus der Krabbelgruppe abgedeckt. Als ich aus dem Sommerurlaub nach Hause kam (meine Frau hatte clevererweise noch einen Einkehrschwung bei ihren Eltern gemacht), lag eine Aufforderung des Zollamtes im Briefkasten, die Schuhe bis zum Folgetag beim Zollamt abzuholen, ansonsten würden sie gebührenpflichtig zum Absender zurückgeschickt. Bei der weiteren Durchsicht der Post entdeckte ich dann eine erste Aufforderung, das Päckchen abzuholen, die wohl schon in unserer ersten Urlaubswoche gekommen war. Dabei war noch eine schief kopierter Zettel, auf dem angekreuzt war, dass ich Unterlagen mitbringen sollte, aus denen hervorgeht, zu welchen Preisen wir wo die Waren bestellt haben.